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Wasserversorgung

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Rüsterhütte angestrahlt vom Abendlicht Anfang Dezember 1996 war es endlich soweit.
Die Baugenehmigung der Vereinshütte für den neu angelegten Modellflugsportplatz Rüsterschneise im Außenbereich der Gemarkung von Wetzlar-Dutenhofen war eingetroffen. Darin enthalten waren erhebliche Auflagen der Naturschutzbehörde in Form diverser anzupflanzender Büsche und Bäume, die unsere Freude an der Genehmigung zunächst etwas trübte.

Wussten wir doch, dass der trockene und steinige Boden auf der Rüsterschneise für das Anpflanzen der Gewächse einen Bodenaustausch und für die laufende Pflege der Grünanlage eine Wasservorratshaltung erfordern würde mit nicht unerheblichem finanziellen Aufwand für den Verein.

Da dies jedoch erst im Herbst 1997 ausgeführt werden sollte, hatten wir genügend Zeit für konzeptionelle Überlegungen.


Unsere Anforderungen

Die Notwendigkeit und Auslegung einer Wasservorratshaltung für die Pflege der Bepflanzung ergeben sich aus folgenden Gesichtspunkten:

  • Die Bepflanzung ist Auflage der Baugenehmigung. Sie muss auch unter örtlich bedingten Schwierigkeiten erfolgen.
  • Der Modellflugsportplatz Rüsterschneise befindet sich auf einem Berg, der das Wasser nach allen Seiten abfließen lässt.
  • Das verbleibende eindringende Wasser wird durch das sandige und steinige Erdreich leicht abgeführt, sodass der Boden schnell austrocknet.
  • Die durchschnittliche Niederschlagsmenge pro Jahr ergibt bei der derzeitigen Dachfläche etwa 10-15 Kubikmeter Wasser pro Jahr.
  • Der Wasserbehälter sollte groß genug sein, um 3 Wochen lang ohne Regen täglich 100 Liter Wasser zur Verfügung stellen zu können.
  • Der Wassertank muss frostsicher gelagert werden, damit auch in den Wintermonaten Wasser gesammelt werden kann.

Ein Erdtank mit 2 Kubikmeter Inhalt und Überlauf würde unsere Anforderungen erfüllen.


Unsere Überlegungen und deren Umsetzung

Pflanzzeitbedingt sollte erst im Herbst 1997 mit den Arbeiten zur Wasservorratshaltung begonnen werden - Zeit genug für die Detailplanung.

  • Der Wasserbehälter muss sich mindestens 80 cm unter der Erdoberfläche befinden, damit das Wasser nicht gefrieren kann.
  • Die Dachrinnen der Rüsterhütte und der Gerätehütte leiten das Regenwasser in den Erdtank.
  • Das Wasser durchläuft ein Sieb, bevor es in den Wasserbehälter gelangt. Dadurch werden Behälter und Pumpen geschont.
  • Mit Hilfe einer elektrischen Pumpe kann bei Bedarf dem Behälter Wasser entnommen werden.
  • Mit einer Handpumpe soll Brauchwasser gefördert werden können.
  • Ein Überlauf sorgt dafür, dass bei vollem Tank das Wasser abgeführt wird.

Tatsächlich installierten wir einen Erdtank von 2 Kubikmeter Inhalt.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 20. Dezember 2009 um 16:10 Uhr  

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